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Biergartenwetter?

Kronprinzen Pils - das regionale Frische

In unserer hauseigenen Brauerei wird seit 1994 das Kronprinzen Pils gebraut - ein Bier mit einer besonderen Geschichte zu Ehren des Kronprinzen Friedrich.

Kronprinz Friedrich

Kronprinz Friedrich, der spätere Preußenkönig Friedrich der Große (1712-1786), verbrachte in Rheinsberg »seine schönsten Jahre«. Und - er war sogar selbst Brauer! Auf Geheiß seines gestrengen Vaters musste der junge Friedrich einen ordentlichen Handwerksberuf erlernen und entschied sich für die Braukunst. Dies waren die Beweggründe, das neue Rheinsberger Qualitätsbier nach diesem auch für Rheinsberg bedeutenden Mann zu benennen.

Kronprinzen Pils als Flaschenabfüllung

Braumeister Horst Mücke selbst schrieb 1994 an Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Nachfahre Friedrich II., mit der Bitte um die Zustimmung zu dieser Namensgebung. Dieser antwortete höchstselbst: »Mit großer Freude teile ich ihnen meine Zustimmung mit, ihr Qualitätsbier "Kronprinzenpils" zu nennen. Damit bewahren sie das Andenken an die schönsten Lebensjahre meines großen Vorfahren«, unterzeichnet von Dr. Dr. h. c. Prinz Louis Ferdinand von Preußen.


Die Tradition, mit der unser Bier gebraut wird:

Hopfen, Gerste, Wasser und Hefe sind die Stoffe, die man zum Bierbrauen braucht. Doch ohne einen erfahrenen Brauer mit gutem Geschmackssinn und Erfindergeist kommt eine Brauerei nicht aus. 1420 wurde die “neuartige” Untergärung in München erstmals erwähnt. Die Klarheit und die Farbe des untergärigen Bieres wurden zu neuen Verkaufsargumenten im 19. Jahrhundert und ließen die gebrauten Biermengen enorm ansteigen. In der Trinkkultur änderte sich einiges: Ton- und Zinnkrüge bekamen Konkurrenz von Trinkgläsern, die die Reinheit des “neuen” Bieres besonders gut zeigten.

Die Maische: Für den Brauvorgang wird das Malz unter Zugabe von heißem Wasser zu Maische verarbeitet. Hierbei wird die Stärke des Malzes zu “Zucker” umgewandelt. Nach einer Zeit des weiteren, langsamen Erwärmens wird die Maische gefiltert, damit die festen Bestandteile, die “Spelzen” zurückbleiben. Die geklärte Maische, jetzt Würze genannt, wird nun ein bis zwei Stunden gekocht. Die Höhe und Gleichmäßigkeit der Hitze ist bei diesem Vorgang entscheidend für den späteren Geschmack des Bieres.

Der Hopfen: Eindeutige Hinweise auf den Hopfenanbau finden sich erst im 8. oder 9. Jahrhundert, wie z.B. in Böhmen und der Hallertau. Am Anfang begegnete man dem Hopfen mit Misstrauen. Heute ist er nicht mehr wegzudenken. Ihm ist die Bitterkeit zu verdanken, die dazu noch keimabtötend wirkt und so der Haltbarkeit des Bieres dient.

Die Gärmethoden: Während des Kochens der Würze wird ihr der Hopfen zugesetzt. Nach dem Brauen muss das Bier gären. Durch das Zusetzen von Hefe lassen sich zwei Gärmethoden ausführen: 1. Die untergärigen Biere, bei denen sich die Hefe während des Gärprozesses auf dem Boden absetzt. 2. Die obergärigen Biere, bei denen sich die Hefe während des Gärprozesses an der Oberfläche absetzt. Die untergärigen Biere werden auf Grund ihrer Lagerung von 4-5 Wochen zum Reifen auch “Lagerbier” genannt. Bei der obergärigen Methode ist die Temperatur der Gärung wesentlich höher und die Lagerzeiten verkürzen sich auf wenige Tage.