Kleines Bier ABC

Mit unserem frischen KRONPRINZEN PILS löschen Sie ihren Durst, mit diesen kurzen Informationen stillen Sie ihren Wissensdurst!

Die klassischen Bierarten

Die obergärigen Biere: wie z.B. belgische und französische Sorten, die wallonischen Sommerbeire nach Art des Ales oder die Trapistenbiere aus Belgien. Weitere Biertypen sind: das Kölsch, das Altbier, Porter und Stout.

Weizenbiere: Meist in Süddeutschland gebraute Biere. Statt Gerstenmalz wird zum Brauen Weizenmalz besutzt. Ein nördlicher Typ ist die »Berliner Weiße«. Eine weiße mit geringer Stammwürze. Das Kirschbier aus Holland ist ein ausländisches Beispiel.

Untergärige Biere:
Das berühmteste dieser Gruppe ist das »Pilsner Bier«, ein Bier mit starkem Hopfengeschmack. Weitere Biersorten sind: das Märzen, Export und als Saisonbiere das Bock und die Doppelbiere.

Malzbier:
Einst als Nahrungsmittel für stillende Mütter erdacht, ist dieses alkoholarme Bier heute auch bei Sportlern sehr beliebt. Malzbier hat einen geringeren Stammwürzegehalt und beinhaltet weniger Hopfen.

Das Reinheitsgebot

Das erste Münchner Bier, das schriftlich am 02.10.815 erwähnt wird, war sicherlich auch schon nach dem ältesten deutschen Lebensmittelgesetz gebraut. Dem bayrischen Herzog Albrecht IV. verdanken die Bierfreunde dieses Gesetz, das besagt, dass Bier nur aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser bestehen darf. 1516 wurde dies von Wilhelm IV. und Ludwig X. bestätigt. Die Bedeutung des Wortes Bier ergibt sich aus dem wichtigsten Rohstoff zur Biergewinnung: dem Gerstenmalz. Aus dem angelsächsischen Baere (barley=Gerste) wurde unser Bier.

Die Ägypter und das Bier

Das Bierbrauen war schon im alten Ägypten 3000 v. Chr. bekannt: Grabtafeln zeigen in Reliefs Brauvorgänge und biertrinkende Könige. Die Verwendung von Gerste bzw. ihrer Vorfahren zum Bierbrauen hat sich daraus ergeben, dass sie gänzlich ungeeignet zum Brot backen war. Die Brotlaibe aus Gerste zerbrachen auf Grund des niedrigen Klebergehaltes des Getreides. Bier ließ sich mit Gerste aber gut brauen, denn Gerste lässt sich einfach Mälzen, da sie langsam keimt und sofort auf Wärme anspricht. Hefe kannten unsere Vorfahren seit ca. 1440 v. Chr. aus einfachen Hefezuchten. 1857 erkannte Pasteur als erster die von der Hefe ausgelösten Vorgänge vollständig.